Beim Nachdenken im Garten (ich weiß, der Blick wirkt eher abwesend als nachdenklich) flog mir heute ein Gedicht zu…

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Manchmal spiel‘ ich mich so, wie ich glaub’, wie ich bin

Und dann halt ich die Luft an und frag nach dem Sinn:

Ob die Frau, die ich spiel, ob mit Zwang oder Sinn,

ich in meinem Herzen, so richtig tief drin, denn wirklich bin.

 

Ob die, die da jetzt fragt – was sie selbst nicht versteht -,

denn nun wirklich die Frau ist, auf die sie selbst steht?

Oder ob sie nur Spuk ist, nur Lug‘ oder Betrug.

Du schaust mich an, lachst und sagst:

„Wer weiß das denn schon?

Du suchst nach dem Anker, der niemals wird sein,

denn jegliche Sicherheit ist einfach nur Schein.

Schon die Gräser da draußen stehen niemals nur grad –

aber bitte nicht weinen, denn ich kenne auch Rat:

 

Mach es so wie der Schmetterling,

bleib einfach nie stehen.

Suche weiter, verweil‘ mal –

doch du musst weitergehen.

Denn du bist kein Felsen und du bist nie mehr Kind –

darum musst du so werden wie Falter im Wind.“

 

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