Zu meinem Geburtstag im März hatte mir meine Mutter ein Bastelset für eine Haifisch-Laterne geschenkt. Ich war ja sofort Feuer und Flamme dafür und habe mich in dieser Woche endlich mal daran gesetzt, die Schablonen zu erstellen, schön brav alles auszuschneiden und dann schön säuberlich alles anzumalen.

Könnt ihr euch vorstellen, wie glücklich ich war, als ich endlich zwei identische Haifisch-Hälften auf dem Tisch liegen hatte? Ich war beinahe so stolz wie ein Grundschüler, der gerade seine erste „Eins“ im Diktat geschrieben hat.

Dumm nur, dass ich die Anleitung wohl besser noch einmal gelesen hätte, ehe ich anfange, die Laterne aufs Geratewohl zusammenzufügen. Ich zitiere:

„Bitte denken Sie daran, dass Sie für die Laterne zwei spiegelverkehrte Seiten brauchen!“

Beinahe hätte ich das ganze Bastelset, genau so wie es war, in den Müll geworfen. Gut, dass meine Schwester mich und Haiko, den Hai, dann mit einem grandiosen Einfall gerettet hat: „Warum klebst du die beiden Hälften dann nicht einfach verkehrt herum zusammen?“

In diesem Moment hätte ich sie wirklich knutschen können. Und so habe ich jetzt eine einzigartige Laterne: Auf der einen Seite schaut mein Hai in die linke Richtung, auf der anderen nach rechts.

 

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Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich, selbst wenn jemand anderes dieses Laternenset gekauft hat, ein echtes Einzelstück habe…

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