Heute einmal ein kleiner Einschub in meinen LARPtober, dLARPzeit 52 Umschlag.indder sich tatsächlich wohl noch
durch den ganzen Rest des Nialebt-Jahres ziehen wird. Denn vom Zauberfeder-Verlag habe ich neben zwei ganz wundervollen Büchern, die mir in der Gliederung und Gestaltung der Reihe eine riesige Hilfe waren und immer noch sind, eine Ausgabe der verlagseigenen Zeitschrift „LARPZeit“ bekommen. Mittlerweile veraltet, beziehe ich mich in diesem Beitrag also auf die Juni/Juli/August-Ausgabe, die mir das Team des Verlags zugeschickt hat. Ich verrate euch aber nicht zu viel, wenn ich sage, dass das Abo auf meiner länger und länger werdenden Liste für Weihnachten gelandet ist.

 

Zunächst einmal also zu den Formalitäten: Die LARPZeit erscheint alle drei Monate, also viermal im Jahr und hat das übliche DINA4-Format, in dem die meisten Zeitschriften aufgelegt werden. Sie beschäftigt sich (wie der Name) schon sagt, mit dem Live Action Role Play.

Besonders gut gefällt mir, dass die Zeitung den Löwenanteil der Berichterstattung zwar auf das von mir viel gerühmte Mittelalter-LARP legt, sondern auch mit Interviews und spannenden Artikeln zu anderen Genres glänzt. Für mich, die sich in ersterem zu Hause fühlt, aber die Ohren und Augen auch in alle anderen Richtungen immer gerne offen hat, ist das natürlich perfekt – allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Schnitt für den Bliaut und das Schapel bei einem Endzeit-LARPer eher weniger Anklang findet.

 

downloadDer hingegen wird vermutlich das Interview mit der Endzeit-Größe Dimitri Zaitsev verschlingen, so wie das Kainskind sich gewiss an der Vorstellung von „Oldenburg bei Nacht“, einem Organisationsteam für Vampir-LARP mit ganz besonderer Intensität erfreuen wird.

Beeindruckend finde ich auch die Ernsthaftigkeit und die Vielseitigkeit, die LARPZeit vermittelt. Kann sich zum Beispiel jemand von euch vorstellen, dass Organisationen LARP in der Entwicklungsarbeit in Syrien einsetzen? Ist aber wahr! Zwei erfahrene Spielleiter sind dort hingereist, um in einem LARP-Workshop mit jungen Syrern das Land in dreißig Jahren zu simulieren. In meinen Augen ein sehr eindrücklicher Artikel und eigentlich mein Lieblingsstück in der Ausgabe der Zeitschrift.

Wobei das Rezept für die Sanddorn-Törtchen aus Game Of Thrones auch ganz schön verführerisch klingt…

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Auffallend ist die hohe Dichte an Werbeanzeigen, die mich in vielen Zeitungen sonst eher stören. Aber auch bei der Verlesung der Werbekunden haben die Jungs und Mädels vom Zauberfeder-Verlag ganze Arbeit geleistet. Veranstaltungsannoncen von der „FeenCon“ oder dem „Festival Mediaval“ und Angebote von mir bisher unbekannten Läden wie „Beerenweine“ oder „Ritterladen“ runden die Zeitschrift ab und verleihen mir das Gefühl, dass selbst die Menschen sich in der Anzeigenabteilung voll und ganz mit dem Hobby LARP identifizieren. Die Inserenten sowieso.

 

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